Sonntag, 12. Juni 2011
Antschuldigunk.
Am Freitag war da dieser Mann in der Bahn. ich stand rechts an der Tür gelehnt, da der Ausstieg links war, von mir aus gesehen. Ich fuhr ja rückwärts. Schräg gegenüber an der Tür stand dieser Mann. Er fiel mir als erstes kurz auf weil mein Blick einmal durch die Runde streifte und er erstens ziemlich dunkel farbig war und außerdem sehr klare, fast gemalte Gesichtszüge hatte. Ich schaute ihn ein paar Mal an, aber als er meinen Blick das erste Mal erwiderte schaute ich weg. Er hatte keine schönen Klamotten an. Überhaupt nicht modisch, ziemlich schlicht, in hellen beige Tönen und die Jacke sah ein bisschen so aus wie von einem heruntergekommenem Angler. Die, die am Rhein sitzen und ihre kleinen Fisch'chen fangen, um sich dann mit den stinkenden Fischen in ihrer schmutzigen Stofftasche im Bus neben einen zu setzen. Jedenfalls fühlte ich mich ab dem ersten Blickkontakt beobachtet. Der Mann war mir irgendwie ein bisschen unangenehm, obwohl er ganz friedlich, wenn nicht sogar fast freundlich aussah. Er sah aus wie ein braver Schuljunge, aber er musste wohl mindestens 30 sein. Irgendwie musste ich immer wieder mal zu ihm hinsehen und jedes Mal schaute er mich an. Er schaute mich die ganze Zeit an. Einmal als ich es bemerkte, sah er weg. Aber alle anderen Male musste ich wegschauen, weil es mir unangenehm war. Irgendwann drehte ich mich um und schaute geradeaus der Fahrtrichtung entgegen. Ich dachte mir auch nichts weiter dabei und versuchte alle noch schwachen mulmigen Gefühle zu verdrengen. Es gelang ganz gut. Ich stieg aus und war mit den Gedanken schon beim Bus, der wohl bald kommen müsste. Als ich an der Seite des Kiosks vorbei ging, dachte ich der Mann sei hinter mir. Ich sah ihn nur ganz außen im Augenwinkel und dachte mir "Marie jetzt hast du schon wieder Hirngespinste." Also ging ich normal weiter und war gerade 10 Meter von der Haltestelle entfernt, wollte schon gucken, was auf der Anzeigentafel steht, da hörte ich hinter mir jemanden "Antschuldigunk" sagen. Ich drehte mich um und fand den Mann aus der Bahn unmittelbar vor meiner Nase. Er war nicht sonderlich groß, also waren unsere Gesichter fast auf derselben Augenhöhe. Er sagte irgendetwas, das ich nicht verstand. Vielleicht etwas wie, dass er nicht so gut deutsch spräche oder so. Und dann meinte er "...mir gut gefallen in die Bahn. Du. Also .. du meinst wir können mal trrreffen... oder?" Ich sagte nur knapp, aber höflich "Ich habe einen Freund" und er schien sichtlich enttäuscht, meinte "Ah okey, dann ... wie heißt du?". In solchen Momenten kann ich einfach nicht lügen. "Marie." "Und wie alt bist du?" Die meisten Menschen sind geschockt, wenn sie mein wahres Alter zu hören bekommen. So dachte ich es wäre gut auch hier die Wahrheit zu sagen, denn er musste mindestens Ende 20 sein. Ich schätzte ihn eigentlich auf 30. Also sagte ich "14.", aber er meinte nur "Ah... okay ..tschuuss." "Tchüss." Und ich lächelte ihn an. Es war ein kurzes Gespräch, aber allein die Tatsache, dass sich jemand so etwas traut und dann gerade an einem Tag, an dem ich selber nicht gesagt hätte ich sähe grandios aus, und eben auch wegen dem Altersunterschied, der ihn nicht zu stören schien, bereitete mir ein komisches Gefühl. Ich dachte noch öfter am Tag darüber nach. War schon ziemlich komisch, aber vielleicht mache ich mir auch mal wieder schlicht zu viele Gedanken.
Samstag, 11. Juni 2011
Vibration.
I first thought it was my phone but there was only something in my head... I wish he'd send a message so badly. He's somewhere in nowhere, don't know. I hope he thinks about me 'cause I think about him since I woke up in the morning. Please - I hope you're well?! This morning I was waken up by a vibration sound on my desk and it was him. But then there was nothing more. I waited for an answer - nothing. It sucks! I feel alone when he's not here, not with me. Or just around, so I can call whenever I want to. No, he's on this damn tour. Wonder waht he does right now. "I miss you!"
Tja, so sieht's aus. Er meldet sich nicht. Das ist ungewohnt, weil wir sonst jede freie Minute in Verbidung sind. Er ist jeden Tag bei mir bis spät in die Nacht, wenn ich am nächsten Tag keine Schule habe. Ich vermisse ihn. Obwohl ich weiß, dass er nur lächerliche drei Tage auf dieser Pfingstfahrt ist, kam seit gestern Abend dieses Gefühl von allein-sein wieder hoch. Altes Gefühl. Es ist genau das, was ich fühlte, als er fort war. Einfach weg. Er lebte, ich lebte, aber zwischen uns war diese zwar durchschaubare aber nicht durchdringbare Mauer. Endlos lang war sie und endlos breit. Ich kam einfach nicht hindurch. Ich bin so froh, dass ich ihn habe. Er ist mir wichtiger als ich selbst. Ich brauche ihn. Er muss einfach da sein. Wir sind 2 Monate und 18 Tage zusammen heute. :)
Die Zeit vergeht so schnell. Ein klitze kleiner Augenblick, nur ein Blinzeln. Alles vorbei. Du drehst dich um und bist eine Woche weiter. Und weiter und weiter. Vielleicht habe ich ein Problem? Aber ich bin sicher nicht alleine damit. Vielleicht ist ein feiges Wort. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen. Deshalb vielleicht. Also vielleicht, vielleicht leben wir ja nie im Jetzt. Vielleicht denken wir zu weit hinaus. Vielleicht leben wir schon nächste Woche. Und das immer? Manchmal verstehe ich mich selber nicht. Und manchmal verstehe ich auch gar nichts. Deswegen ist es gut, dass ich ihn habe. Er hält mich am Leben. Er hält mich oben. Und ist er weg, so sinke ich. Ich sinke in das Loch, das ich über alles hasse. Es ist das Loch unter dem Abgrund, ich rutsche ab und sinke langsam in das Loch. Es ist dort schwarz und kalt. Sehr trist und neblig, grau. Ich hasse dieses Loch. Vielleicht bin ich krank. Aber das glaubt mir niemand. Nur einziges Mal habe ich es ausgesprochen, weil ich so verzweifelt war. Unter Tränen habe ich meine Mutter angeschrien. Es war kein wütender Schrei, er war verzweifelt. Ich komme nicht alleine aus diesem Loch heraus. Meine Mutter hat es mir nicht geglaubt. Sie hat es nicht einmal abgestritten. Sie hat es lächerlich gemacht. Ich sitze auf dem Bett und schaue aus dem Fenster. Die Welt da draußen ist doch schön. So scheint es jedenfalls. Ich kenne die Wahrheit. Ich weiß, dass es nicht schön ist dort draußen, ich weiß, dass dort schreckliche Dinge passieren. Und dass einfach alle wegsehen. Auch ich. Ich zwinge mich zu sehen und ich sehe und ich heule und ich schreie innerlich, es zerreist mich fast - aber ich sitze weiter auf meinem Bett. Nach außen hin still, in völliger Ruhe, völligem Einklang. Meine Welt, das was man als seine eigene Welt benennt, mein Freundeskreis, meine Familie, meine gwohnte Umgebung, das Tanzen, alles was seine Welt so ausmacht - alles das ist in Ordnung. Es ist okay. Ich lebe gut. Mir geht es gut hier. Jeder sagt das. Jeder den man fragen würde. Ich schaue aus dem Fenster und sehe, dass die Sonne scheint, höre die Musik von unten, das Geräusch, wenn mein kleiner bruder auf dem großen Trampolin springt, höre meine Vater unten irgendetwas tun - alles normal, nichts aus der geregelten Bahn gebracht. Aber wieso fühle ich mich so. Wieso pulsiert das Blut in meinen Adern rauf und runter? Wieso rauscht es in meinem Inneren wie das tobenste Meer und wieso verwirren mich meine Gedanken? Wieso habe ich überhaupt diese Gedanken? Wieso tobt es in mir? Sie sagt es macht sie rasend, wenn ich mich in einer so stressigen Situation in aller Ruhe bewege und totale Gelassenheit ausstrahle. Sieht sie denn nicht die Unruhe, die in mir tobt? Nein, kann sie ja nicht, wenn ich nichts davon zeige... Und sie könnte ausrasten - sie tut es bereits - wenn ich dann auch noch ausspreche, dass alles okay ist und ich das schon schaffe. Sie sagt da vorn' wäre der Zug, er kommt schon ins Rollen, während ich noch die Treppe zum Bahnsteig hinaufschlendere. Mir fällt nichts ein zu sagen. Jetzt gerade. Manchmal ist da gar nichts. Einfach nichts. Alles verliert an Bedeutung. Und alles wird schwarz. Oder weiß. Eins von beidem, aber nicht gemischt. Herzlich Willkommen im Loch. Wie ich dieses Loch hasse... ich will es nicht mehr spüren, fühlen, um mich haben! Es soll weg gehen! "HAU AB!" Ich brauche ihn. Er holt mich aus dem Loch. Er hat mich hinaus geholt. Obwohl er mit schuld daran war, dass ich das erste Mal hinein fiel.
"Bitte melde dich bald bei mir!" Er ist MEIN FREUND. Nicht einer meiner Freunde, sondern der eine. Ja. Aber es ist soviel mehr als einfach nur verliebt sein, als Schwärmerei und kleine-Kinder-Liebe. Ich brauche ihn. Er ist nicht nur der, mit dem ich Zärtlichkeiten austausche oder als Paar durch die Gegend laufe. Nein, er ist viel mehr. Er ist gleichzeitig auch mein bester Freund, meine Bezugsperson, die Hand, die mich hält, wenn ich drohe zu stürzen. Es ist so unendlich wichtig. Es ist so simpel und doch so viel! Es steigt, es breitet sich aus. Wenn ich irgendetwas bin, dann bin ich alles oder nichts. Und wenn es irgendetwas gibt, dann alles oder nichts. Und mit alles meine ich, dass es keine Grenzen gibt. Da fängt dann wieder das Nichts an. Aber wenn ich mit ihm zusammen bin, dann weiß ich, dass da etwas ist. Dann ist da alles. Auch wenn ich gerade (in meinem Loch) nichts fühle.
Tja, so sieht's aus. Er meldet sich nicht. Das ist ungewohnt, weil wir sonst jede freie Minute in Verbidung sind. Er ist jeden Tag bei mir bis spät in die Nacht, wenn ich am nächsten Tag keine Schule habe. Ich vermisse ihn. Obwohl ich weiß, dass er nur lächerliche drei Tage auf dieser Pfingstfahrt ist, kam seit gestern Abend dieses Gefühl von allein-sein wieder hoch. Altes Gefühl. Es ist genau das, was ich fühlte, als er fort war. Einfach weg. Er lebte, ich lebte, aber zwischen uns war diese zwar durchschaubare aber nicht durchdringbare Mauer. Endlos lang war sie und endlos breit. Ich kam einfach nicht hindurch. Ich bin so froh, dass ich ihn habe. Er ist mir wichtiger als ich selbst. Ich brauche ihn. Er muss einfach da sein. Wir sind 2 Monate und 18 Tage zusammen heute. :)
Die Zeit vergeht so schnell. Ein klitze kleiner Augenblick, nur ein Blinzeln. Alles vorbei. Du drehst dich um und bist eine Woche weiter. Und weiter und weiter. Vielleicht habe ich ein Problem? Aber ich bin sicher nicht alleine damit. Vielleicht ist ein feiges Wort. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen. Deshalb vielleicht. Also vielleicht, vielleicht leben wir ja nie im Jetzt. Vielleicht denken wir zu weit hinaus. Vielleicht leben wir schon nächste Woche. Und das immer? Manchmal verstehe ich mich selber nicht. Und manchmal verstehe ich auch gar nichts. Deswegen ist es gut, dass ich ihn habe. Er hält mich am Leben. Er hält mich oben. Und ist er weg, so sinke ich. Ich sinke in das Loch, das ich über alles hasse. Es ist das Loch unter dem Abgrund, ich rutsche ab und sinke langsam in das Loch. Es ist dort schwarz und kalt. Sehr trist und neblig, grau. Ich hasse dieses Loch. Vielleicht bin ich krank. Aber das glaubt mir niemand. Nur einziges Mal habe ich es ausgesprochen, weil ich so verzweifelt war. Unter Tränen habe ich meine Mutter angeschrien. Es war kein wütender Schrei, er war verzweifelt. Ich komme nicht alleine aus diesem Loch heraus. Meine Mutter hat es mir nicht geglaubt. Sie hat es nicht einmal abgestritten. Sie hat es lächerlich gemacht. Ich sitze auf dem Bett und schaue aus dem Fenster. Die Welt da draußen ist doch schön. So scheint es jedenfalls. Ich kenne die Wahrheit. Ich weiß, dass es nicht schön ist dort draußen, ich weiß, dass dort schreckliche Dinge passieren. Und dass einfach alle wegsehen. Auch ich. Ich zwinge mich zu sehen und ich sehe und ich heule und ich schreie innerlich, es zerreist mich fast - aber ich sitze weiter auf meinem Bett. Nach außen hin still, in völliger Ruhe, völligem Einklang. Meine Welt, das was man als seine eigene Welt benennt, mein Freundeskreis, meine Familie, meine gwohnte Umgebung, das Tanzen, alles was seine Welt so ausmacht - alles das ist in Ordnung. Es ist okay. Ich lebe gut. Mir geht es gut hier. Jeder sagt das. Jeder den man fragen würde. Ich schaue aus dem Fenster und sehe, dass die Sonne scheint, höre die Musik von unten, das Geräusch, wenn mein kleiner bruder auf dem großen Trampolin springt, höre meine Vater unten irgendetwas tun - alles normal, nichts aus der geregelten Bahn gebracht. Aber wieso fühle ich mich so. Wieso pulsiert das Blut in meinen Adern rauf und runter? Wieso rauscht es in meinem Inneren wie das tobenste Meer und wieso verwirren mich meine Gedanken? Wieso habe ich überhaupt diese Gedanken? Wieso tobt es in mir? Sie sagt es macht sie rasend, wenn ich mich in einer so stressigen Situation in aller Ruhe bewege und totale Gelassenheit ausstrahle. Sieht sie denn nicht die Unruhe, die in mir tobt? Nein, kann sie ja nicht, wenn ich nichts davon zeige... Und sie könnte ausrasten - sie tut es bereits - wenn ich dann auch noch ausspreche, dass alles okay ist und ich das schon schaffe. Sie sagt da vorn' wäre der Zug, er kommt schon ins Rollen, während ich noch die Treppe zum Bahnsteig hinaufschlendere. Mir fällt nichts ein zu sagen. Jetzt gerade. Manchmal ist da gar nichts. Einfach nichts. Alles verliert an Bedeutung. Und alles wird schwarz. Oder weiß. Eins von beidem, aber nicht gemischt. Herzlich Willkommen im Loch. Wie ich dieses Loch hasse... ich will es nicht mehr spüren, fühlen, um mich haben! Es soll weg gehen! "HAU AB!" Ich brauche ihn. Er holt mich aus dem Loch. Er hat mich hinaus geholt. Obwohl er mit schuld daran war, dass ich das erste Mal hinein fiel.
"Bitte melde dich bald bei mir!" Er ist MEIN FREUND. Nicht einer meiner Freunde, sondern der eine. Ja. Aber es ist soviel mehr als einfach nur verliebt sein, als Schwärmerei und kleine-Kinder-Liebe. Ich brauche ihn. Er ist nicht nur der, mit dem ich Zärtlichkeiten austausche oder als Paar durch die Gegend laufe. Nein, er ist viel mehr. Er ist gleichzeitig auch mein bester Freund, meine Bezugsperson, die Hand, die mich hält, wenn ich drohe zu stürzen. Es ist so unendlich wichtig. Es ist so simpel und doch so viel! Es steigt, es breitet sich aus. Wenn ich irgendetwas bin, dann bin ich alles oder nichts. Und wenn es irgendetwas gibt, dann alles oder nichts. Und mit alles meine ich, dass es keine Grenzen gibt. Da fängt dann wieder das Nichts an. Aber wenn ich mit ihm zusammen bin, dann weiß ich, dass da etwas ist. Dann ist da alles. Auch wenn ich gerade (in meinem Loch) nichts fühle.
Dienstag, 10. Mai 2011
Dreiundzwanziguhreinsundfünfsekunden
Wow!, ich habe endlos lange nicht mehr geschrieben...
Das Praktikum ist anstrengend. Jeden Tag bin ich bis 16:00 Uhr arbeiten und Zuhause bin ich erst um halb sechs. Die Busverbindung ist schon fast eine Unverschämtheit. Ich muss drei Mal umsteigen. Keine Ahnung, wo mir der Kopf steht. Ich bin völlig neben der Spur. Totmüde! Und das jeden Tag. Die acht Stunden sind meiner Meinung nach viel anstrengender als ein paar harmlose Schulstunden. Mein Nachmittag fällt ebenfalls weg, was bedeutet, dass ich abends mehr mache, so bis elf. Deswegen gehe ich auch wieder später ins Bett und bin wieder müde. Die Schleife setzt sich fort.
Okay - dieser Post ist extrem langweilig. Bis jetzt.
Es macht Spaß ihm einen runterzuholen. Ich mag das. Obwohl es beim ersten Mal noch neu, zwar irgendwie vertraut, aber eben neu war, ist es jetzt schon fast eine natürliche Bewegung. Genauso, wie das man irgendwann auch nicht mehr drüber nachdenkt wie man es bei sich selber macht. Man macht es einfach. Punkt. Das erste Mal, dass ich überhaupt jemand anderem außer mir einen runtergholt habe, war spannnend, interessant und es hat mir Spaß gemacht ihm den Gefallen zu tun. Auch, wenn er jedes Mal, wirklich jedes Mal, direkt danach gehen musste um seinen Bus zu bekommen. Außerdem bewegen wir uns hier auf extrem gefährlichem Pflaster, denn wir wissen beide nicht, wann oder wie mein Bruder oder jemand, der eben gerade einfach im Haus ist, einfach ins Zimmer stürmt. Mein Bruder stürmt meistens herein, ohne Vorwarnung. Bäng! Wenigstens achten die anderen Familienmitglieder meistens darauf sich vorher anzukündigen.
Heute ging es wieder so aus, wie es eigentlich immer ausgeht. Natürlich. Früher oder eher später landet sein Schwanz immer in meiner Hand. Da hab ich absolut nichts gegen! Aber ich freue mich so darauf, dass er endlich auszieht! Möglicherweise mehr als er selbst, obwohl er schon lange ausziehen will Zuhause und zumindest mit seinen Eltern nichts mehr am Hut haben möchte.
Das Praktikum ist anstrengend. Jeden Tag bin ich bis 16:00 Uhr arbeiten und Zuhause bin ich erst um halb sechs. Die Busverbindung ist schon fast eine Unverschämtheit. Ich muss drei Mal umsteigen. Keine Ahnung, wo mir der Kopf steht. Ich bin völlig neben der Spur. Totmüde! Und das jeden Tag. Die acht Stunden sind meiner Meinung nach viel anstrengender als ein paar harmlose Schulstunden. Mein Nachmittag fällt ebenfalls weg, was bedeutet, dass ich abends mehr mache, so bis elf. Deswegen gehe ich auch wieder später ins Bett und bin wieder müde. Die Schleife setzt sich fort.
Okay - dieser Post ist extrem langweilig. Bis jetzt.
Es macht Spaß ihm einen runterzuholen. Ich mag das. Obwohl es beim ersten Mal noch neu, zwar irgendwie vertraut, aber eben neu war, ist es jetzt schon fast eine natürliche Bewegung. Genauso, wie das man irgendwann auch nicht mehr drüber nachdenkt wie man es bei sich selber macht. Man macht es einfach. Punkt. Das erste Mal, dass ich überhaupt jemand anderem außer mir einen runtergholt habe, war spannnend, interessant und es hat mir Spaß gemacht ihm den Gefallen zu tun. Auch, wenn er jedes Mal, wirklich jedes Mal, direkt danach gehen musste um seinen Bus zu bekommen. Außerdem bewegen wir uns hier auf extrem gefährlichem Pflaster, denn wir wissen beide nicht, wann oder wie mein Bruder oder jemand, der eben gerade einfach im Haus ist, einfach ins Zimmer stürmt. Mein Bruder stürmt meistens herein, ohne Vorwarnung. Bäng! Wenigstens achten die anderen Familienmitglieder meistens darauf sich vorher anzukündigen.
Heute ging es wieder so aus, wie es eigentlich immer ausgeht. Natürlich. Früher oder eher später landet sein Schwanz immer in meiner Hand. Da hab ich absolut nichts gegen! Aber ich freue mich so darauf, dass er endlich auszieht! Möglicherweise mehr als er selbst, obwohl er schon lange ausziehen will Zuhause und zumindest mit seinen Eltern nichts mehr am Hut haben möchte.
Sonntag, 17. April 2011
Breakout.
Fünf Wochen keine Schule! Das ist himmlisch. Zwei Wochen Ferien und anschließend noch drei Wochen Praktikum. Ich weiß nicht so recht ob ich mich auf's Arbeiten freuen soll, aber ich freu mich auf jeden FAll darauf etwas neues kennen zu lernen. Noch vor einem Jahr kamen ein paar Leute zu mir und haben mir von ihrem stressigen Praktikum erzählt und ich dachte: "Ja irgendwann werde ich auch soweit sein." Irgendwann. Und komischerweise ist es genau jetzt. In zwei Wochen. Nervös bin ich eigentlich gar nicht mehr, nachdem ich den Chef am Freitag kennenlernte. Er ist nett und ziemlich locker drauf. Allzu lange Arbietszeiten habe ich auch nicht und ich habe ziemlich viel Freiraum in Sachen, was zu tun ist usw. Wird bestimmt gut. :)
Eben habe ich mit ihm telefoniert. Er hat mir sage und schreibe 8 sms geschrieben letzte Nacht. Es täte ihm leid, wirklich leid, wie könne er das nur wieder gut machen... Ich war viel mehr enttäuscht als sauer. Schließlich hat er mich angerufen und gebeten, ich solle noch zur Tanzschule kommen. Eigentlich hatte ich gar keine Lust. Ich war den ganzen Tag unterwegs gewesen und bin erst um 18.00 h nach Hause gekommen. Dann hab ich geduscht und gegessen und ich hatte noch nasse Haare als das Telefon klingelte. Da er aber mehrmals "Bitte. Bitte, komm hier her. Machst du das, Schatz? Bitte." flüsterte, konnte ich nicht einfach absagen. Ich solle mich melden, wenn ich fertig wäre. Eine Stunde nachdem wir telefoniert hatten kam ich runter und meine, dass ich noch weg wolle. Meine Mama fragte wohin und meinte dann sie wolle mich fahren. Perfekt!, dachte ich mir. Ich schickte vom Auto aus ne sms, dass ich zur Tanzschule fahren würde. Es kam keine Antwort. Gerade als wir ankamen, schlossen die Mädels die Türen ab. Alle Lichter wurden ausgeschaltet. Nichts. Die Tanzschule war leer. Wir machten das Fenster herunter um zu fragen ob überhaupt Tanzparty gewesen sei. "Ja." - "Schon zu Ende?!" - "Ja." Und weg war sie, meine Tanzlehrerin. Sie war mies drauf, sah ich ihr an, aber deswegen hätte sie ja nicht gleich so ablehnend reagieren müssen. Schließlich konnte ich nichts für ihre Laune. So standen wir nun da, vor der leeren Tanzschule und meine Mama fragte mich wieso ich hierher kommen sollte, wenn er gar nicht da war. Fragte ich mich allerdings auch. Ich rief auf seinem Handy an. Nichts. Rief nochmals an. Nichts. Dachte mir, dass er vielleicht das andere Handy mit hatte. Also rief ich noch zwei Mal auf der anderen Nummer an. Aber nichts, er ging auf keinem der beiden dran. Meine Mutter fand die Situation ja äußerst strange! Hihi. Aber in Ordnung fand ich das auch nicht. Er hatte zu mir gesagt ich solle mich melden und jetzt war er auf beiden Handys nicht zu erreichen. Ich rief bei seinem Kunpel an. Auch er ging nicht ran. Verdammt! So'n Mist aber auch! Wir warteten 5 Minuten... Nichts. Irgendwann, als ich schon wieder fahren wollte, rief er an. "Wo bist du?" - "Vor der Tanzschule." - "Oh nein, du bist nicht echt an der Tanzschule oder?" - "..." - "Mist! Wir sind zu Mc's gegangen und du hast dich ja auch nicht mehr gemeldet... Und, ach Scheiße, Sara's Oma hat Geburtstag und jetzt hat sie uns eingeladen und wir haben zugesagt. Weil du hast ja nichts mehr von dir hören lassen und..." - "... Achso." - "Oh Mann, das tut mir leid, ich hab deine Anrufe nicht gehört. Irgendwie hab ich's echt nicht gehört, hab die sms auch erst jetzt gelesen." - "Tja, dann.. fahr ich jetzt wieder." Ich war schon froh, dass ich nicht mit dem Bus da war, aber trotzdem war ich wütend. Ich war nur wegen ihm dorthin gekommen, hatte mich nur wegen ihm nochmal geschminkt, Haare gemacht... Dabei hatte ich eigentlich gar keine Lust auf Tanzparty und danach irgendwo rumlaufen und in Supermärkten nach Essbarem suchen und vielleicht n halbes Beck's zu trinken. "Marie, es tut mir leid. Wir haben Sara's Oma jetzt schon zugesagt. Aber... kannst du kurz zum Rewe um die Ecke kommen?..." - "Ehm..mhm.." - "Oder fährst du jetzt wieder?" - "Ich fahr wieder nach Hause." - "..Okay. Bist du jetzt sauer?" - "Ist okay." - "Wirklich, bist du echt nicht sauer?" - "Ist doch okay jetzt, ich fahr jetzt wieder und ihr geht zum Geburtstag." - "Mann, das tut mir jetzt aber voll leid. Ich merk doch, dass du sauer bist." - "Ist ja nicht so wichtig. Komm, ist okay." Ich war total enttäuscht. Was denkt er sich? Ich hab ihm gesagt, dass ich noch essen und mich fertig machen muss. Eine Stunde später hab ich ihm die sms geschrieben. Hat er gedacht ich schaff's in 20 Minuten? Eine Stunde ist doch gut in der Zeit.
Er: "Telefonieren wir nachher denn noch?" - "Wenn du anrufst." - "Ja, okay, dann bis später..." - "Ciao." Ich hab einfach aufgelegt und zu meiner Mama gesagt, sie soll mich nach Hause fahren. Super Abend!
So viel dazu.
Meine Mama fand's ziemlich blöd so'ne Nummer ab zu ziehen und ist mit mir ins Kino gefahren. Spätvorstellung. So war ich wenigstens nicht zu Hause, als er angerufen hat und konnte noch ein bisschen drüber nachdenken, wie's mir wohl so geht, wenn er mich da einfach sitzen lässt.
Wie gesagt, er hat mir letzte Nacht bestimmt 8 sms geschickt und eben am Telefon hab ich ihm gesagt, dass ich eher enttäuscht war und deshalb ein bisschen sauer wurde, als dass ich total wütend gewesen wär. Ich hab nämlich auf seine vielen sms'n nur mit "Ja.", "Ja. Bin im Kino." und "Bin immer noch im Kino." geantwortet. Das hat gesessen. Auch wenn ich diese Nacht hätte heulen können, als er um 02.24 h geschrieben hat:
Er: "Das war aber nicht meine Absicht, dich in irgendeiner Hinsicht zu verletzen. Wie geht es dir denn?"
Ich bin so froh ihn zu haben. Er ist ein toller Freund und das sagen mir auch meine Freundinnen. Sogar meine beste Freundin, obwohl sie nicht hier wohnt und nur ein paar Mal mit ihm geredet hat. Ich weiß es und ich schätze es auch. Er würde alles für mich tun, wenn ich es wollte.
Eben habe ich mit ihm telefoniert. Er hat mir sage und schreibe 8 sms geschrieben letzte Nacht. Es täte ihm leid, wirklich leid, wie könne er das nur wieder gut machen... Ich war viel mehr enttäuscht als sauer. Schließlich hat er mich angerufen und gebeten, ich solle noch zur Tanzschule kommen. Eigentlich hatte ich gar keine Lust. Ich war den ganzen Tag unterwegs gewesen und bin erst um 18.00 h nach Hause gekommen. Dann hab ich geduscht und gegessen und ich hatte noch nasse Haare als das Telefon klingelte. Da er aber mehrmals "Bitte. Bitte, komm hier her. Machst du das, Schatz? Bitte." flüsterte, konnte ich nicht einfach absagen. Ich solle mich melden, wenn ich fertig wäre. Eine Stunde nachdem wir telefoniert hatten kam ich runter und meine, dass ich noch weg wolle. Meine Mama fragte wohin und meinte dann sie wolle mich fahren. Perfekt!, dachte ich mir. Ich schickte vom Auto aus ne sms, dass ich zur Tanzschule fahren würde. Es kam keine Antwort. Gerade als wir ankamen, schlossen die Mädels die Türen ab. Alle Lichter wurden ausgeschaltet. Nichts. Die Tanzschule war leer. Wir machten das Fenster herunter um zu fragen ob überhaupt Tanzparty gewesen sei. "Ja." - "Schon zu Ende?!" - "Ja." Und weg war sie, meine Tanzlehrerin. Sie war mies drauf, sah ich ihr an, aber deswegen hätte sie ja nicht gleich so ablehnend reagieren müssen. Schließlich konnte ich nichts für ihre Laune. So standen wir nun da, vor der leeren Tanzschule und meine Mama fragte mich wieso ich hierher kommen sollte, wenn er gar nicht da war. Fragte ich mich allerdings auch. Ich rief auf seinem Handy an. Nichts. Rief nochmals an. Nichts. Dachte mir, dass er vielleicht das andere Handy mit hatte. Also rief ich noch zwei Mal auf der anderen Nummer an. Aber nichts, er ging auf keinem der beiden dran. Meine Mutter fand die Situation ja äußerst strange! Hihi. Aber in Ordnung fand ich das auch nicht. Er hatte zu mir gesagt ich solle mich melden und jetzt war er auf beiden Handys nicht zu erreichen. Ich rief bei seinem Kunpel an. Auch er ging nicht ran. Verdammt! So'n Mist aber auch! Wir warteten 5 Minuten... Nichts. Irgendwann, als ich schon wieder fahren wollte, rief er an. "Wo bist du?" - "Vor der Tanzschule." - "Oh nein, du bist nicht echt an der Tanzschule oder?" - "..." - "Mist! Wir sind zu Mc's gegangen und du hast dich ja auch nicht mehr gemeldet... Und, ach Scheiße, Sara's Oma hat Geburtstag und jetzt hat sie uns eingeladen und wir haben zugesagt. Weil du hast ja nichts mehr von dir hören lassen und..." - "... Achso." - "Oh Mann, das tut mir leid, ich hab deine Anrufe nicht gehört. Irgendwie hab ich's echt nicht gehört, hab die sms auch erst jetzt gelesen." - "Tja, dann.. fahr ich jetzt wieder." Ich war schon froh, dass ich nicht mit dem Bus da war, aber trotzdem war ich wütend. Ich war nur wegen ihm dorthin gekommen, hatte mich nur wegen ihm nochmal geschminkt, Haare gemacht... Dabei hatte ich eigentlich gar keine Lust auf Tanzparty und danach irgendwo rumlaufen und in Supermärkten nach Essbarem suchen und vielleicht n halbes Beck's zu trinken. "Marie, es tut mir leid. Wir haben Sara's Oma jetzt schon zugesagt. Aber... kannst du kurz zum Rewe um die Ecke kommen?..." - "Ehm..mhm.." - "Oder fährst du jetzt wieder?" - "Ich fahr wieder nach Hause." - "..Okay. Bist du jetzt sauer?" - "Ist okay." - "Wirklich, bist du echt nicht sauer?" - "Ist doch okay jetzt, ich fahr jetzt wieder und ihr geht zum Geburtstag." - "Mann, das tut mir jetzt aber voll leid. Ich merk doch, dass du sauer bist." - "Ist ja nicht so wichtig. Komm, ist okay." Ich war total enttäuscht. Was denkt er sich? Ich hab ihm gesagt, dass ich noch essen und mich fertig machen muss. Eine Stunde später hab ich ihm die sms geschrieben. Hat er gedacht ich schaff's in 20 Minuten? Eine Stunde ist doch gut in der Zeit.
Er: "Telefonieren wir nachher denn noch?" - "Wenn du anrufst." - "Ja, okay, dann bis später..." - "Ciao." Ich hab einfach aufgelegt und zu meiner Mama gesagt, sie soll mich nach Hause fahren. Super Abend!
So viel dazu.
Meine Mama fand's ziemlich blöd so'ne Nummer ab zu ziehen und ist mit mir ins Kino gefahren. Spätvorstellung. So war ich wenigstens nicht zu Hause, als er angerufen hat und konnte noch ein bisschen drüber nachdenken, wie's mir wohl so geht, wenn er mich da einfach sitzen lässt.
Wie gesagt, er hat mir letzte Nacht bestimmt 8 sms geschickt und eben am Telefon hab ich ihm gesagt, dass ich eher enttäuscht war und deshalb ein bisschen sauer wurde, als dass ich total wütend gewesen wär. Ich hab nämlich auf seine vielen sms'n nur mit "Ja.", "Ja. Bin im Kino." und "Bin immer noch im Kino." geantwortet. Das hat gesessen. Auch wenn ich diese Nacht hätte heulen können, als er um 02.24 h geschrieben hat:
"Ich finde es sehr schade, dass du dich nicht mehr gemeldet hast. Naja. Ich wünsche dir trotzdem eine gute Nacht und schlaf gut. Ich liebe dich."
Ich hab heute morgen zurückgeschrieben: "Das verletzt, wenn du sowas schreibst... Aber egal. Ich liebe dich auch!"Er: "Das war aber nicht meine Absicht, dich in irgendeiner Hinsicht zu verletzen. Wie geht es dir denn?"
Ich bin so froh ihn zu haben. Er ist ein toller Freund und das sagen mir auch meine Freundinnen. Sogar meine beste Freundin, obwohl sie nicht hier wohnt und nur ein paar Mal mit ihm geredet hat. Ich weiß es und ich schätze es auch. Er würde alles für mich tun, wenn ich es wollte.
Montag, 11. April 2011
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